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Lokaler Aktionsplan Coswig - Moritzburg - Radeburg
 

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ unter einem gemeinsamen Dach fort. Das Förderprogramm zielt darauf ab, ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Auch die drei Kommunen Coswig, Moritzburg und Radeburg haben eine Folgefinanzierung für 3 Jahre erhalten. Für die Umsetzung des Lokalen Aktionsplans werden für den Zeitraum 01.01.2012 bis 31.12.2012 Fördermittel für Klein- und Großprojekte bereitgestellt. Diesbezüglich wird der Lokale Aktionsplan anhand des aktuellen Bedarfs bzw. aktueller Problemlagen sowie hinsichtlich erreichter/nicht erreichter Zielstellungen überprüft und aktualisiert.

Darüber hinaus wurde ein Begleitausschuss gebildet, der regelmäßig durch Abstimmung über die eingereichten Projektvorschläge und die Vergabe der Fördermittel entscheidet. Die Arbeit des Begleitausschusses wird von der lokalen Koordinierungsstelle begleitet.

Folgende Leitziele wurden formuliert:

  • Wir leben in einer Gemeinschaft, in der Anteilnahme und Zivilcourage selbstverständlich sind und zentrale Fragen unter Beteiligung der Betroffenen diskutiert werden. Der politischen Bildung und der demokra­tischen Beteiligung Heranwachsender wird besondere Beachtung geschenkt.
  • Geschichte ist kein abstraktes Zahlenwerk, sondern auf der individuellen Ebene begriffen und reflektiert.
  • Die aktuellen Erscheinungsformen und Strategien von Rechtsextremisten sind im Gemeinwesen bekannt.
  • Es gibt Strategien zur langfristigen finanziellen Sicherheit von Projekten und zur Öffentlichkeitsarbeit im Fördergebiet.

Die komplette Zielhierarchie und einige Projektideen finden sich im Downloadbereich. Für weitere Informationen zum Programm und Fragen zur Antragstellung steht die lokale Koordinierungsstelle als Ansprechpartner zur Verfügung.

 
Die lokale Koordinierungsstelle
 

Zur Umsetzung des Lokalen Aktionsplans wird eine Koordinierungsstelle bei der JuCo Soziale Arbeit gGmbH eingerichtet. Sie ist der erste Ansprechpartner für die Umsetzung des Lokalen Aktionsplans und begleitet die Arbeit des Begleitausschusses.

Zu den zentralen Aufgaben der lokalen Koordinierungsstelle gehören:

  • die Öffentlichkeitsarbeit zum Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ und zum Lokalen Aktionsplan Coswig-Moritzburg-Radeburg
  • die Beratung der Einzelprojektträger
  • die Koordinierung der Projekte zur Umsetzung des Lokalen Aktionsplans
  • die Abrechnung und Verwaltung der Mittel in Zusammenarbeit mit der Stadt Coswig (FG Schulen, Kitas, Jugend)
  • die Koordinierung der Termine und Moderation der Begleitausschuss-Sitzungen
  • die Steuerung der jährlichen Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans in Zusammenarbeit mit dem Begleitausschuss
  • die Gewährleistung der Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms
  • die Erstellung der Gesamtdokumentation des Bundesprogramms

Ansprechpartner:

JuCo Soziale Arbeit gGmbH
Koordinierungsstelle LAP
Mandy Thielemann & Tim Raschner
Dresdner Str. 30
01640 Coswig

Tel.: 03523 / 701865
E-Mail: lap@juco-coswig.de

Der Begleitausschuss
 

Der Begleitausschuss besteht zurzeit aus 8 Mitgliedern. In regelmäßigen Sitzungen entscheidet der Begleit­ausschuss im Abstimmungsverfahren über die eingereichten Einzelprojekte zur Umsetzung der Zielstellungen des Lokalen Aktionsplans.

Darüber hinaus wird der Begleitausschuss in Zusammenarbeit mit der lokalen Koordinierungsstelle aktiv an der strategischen Steuerung und inhaltlichen Arbeit zu den Themen des Lokalen Aktionsplans mitwirken.

Zusammensetzung des Begleitausschusses

Vertreter für Coswig:

Herr Stefan Sári Stadtverwaltung Coswig (FG Schulen, Kitas, Jugend)

VertreterInnen für Moritzburg:

Frau Jutta Kochta Stadtverwaltung Moritzburg (Hauptamtsleiterin)
Herr Hildebrandt Sportförderverein Moritzbug e.V.
Herr Martin Dulig MdL Sachsen
Frau Petra Seipolt Sozialarbeiterin beim Kreisjugendring Meißen e.V.

VertreterInnen für Radeburg:

Frau Ute Taggeselle Stadtverwaltung Radeburg (FB Soziales und Mitarbeiterin im Standesamt)
Frau Birgit Krönert Deutsch- und Ethiklehrerin an der Mittelschule Radeburg

Die nächste Begleitausschuss-Sitzung findet am 17.04.2012 statt.

 
Antragstellung
 

Projekte

Für die Umsetzung des Lokalen Aktionsplans werden für den Zeitraum 01.01.2012 bis 31.12.2012 Fördermittel für Pprojekte bereitgestellt.

Mit den Fördermitteln können vor Ort innovative Projekte umgesetzt werden, die zur Erreichung der im Lokalen Aktionsplan formulierten Ziele für das Förderjahr 2012 beitragen und eine wirksame Demokratieentwicklung im Fördergebiet verstärken.

Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Ausrichtungen der Projekte ist der Aspekt der Nachhaltigkeit: Wie wirkt das Projekt in die Zukunft? Was wird durch das Projekt auch über die Laufzeit des Bundesprogramms/ des Lokalen Aktionsplans erreicht? Ist eine dauerhafte, auch in der Zukunft, mögliche Finanzierung möglich? Wie kann ein Projekt den Lokalen Aktionsplan/ die lokale Strategie festigen oder weiterentwickeln?

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Antragsteller grundsätzlich nichtstaatliche Organisationen/ Träger / Vereine sind. Die Einzelprojekte werden in der Regel mit bis zu 2500,-- € gefördert.  Somit besteht vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch das Bundesministerium ab sofort die Möglichkeit, Projektanträge bei der Lokalen Koordinierungsstelle einzureichen.

Aktionsfond

Auch im 5. Förderjahr besteht die Möglichkeit Kleinprojekte, insbesondere zur Vereinfachung des Verwaltungs­aufwandes, zu beantragen. Pro Kleinprojekt gibt es eine Höchstförderung von bis zu 500,-- €, wobei hier ein zusätzlicher Eigenanteil von 25 % zu leisten ist. Die Kleinprojekte müssen mindestens von zwei Partnern durchgeführt werden und mindestens 75% der Teilnehmer/innen müssen aus dem Fördergebiet kommen. Die Kleinprojekte sollen sich thematisch mit Themen der demokratischen Gestaltung unseres Alltags, unsere Gesellschaft und mit den Erscheinungen von extremistisch-fundamentalistischen Erscheinungen in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen.

Alle Einzel- und Kleinprojekte müssen ein zusätzliches Angebot sein, welche keinen Ersatz zu weggefallener Jugendarbeit oder Mittelkürzungen darstellen! In der Regel findet eine Projektförderung nur einmalig in der Förderperiode 2011 – 2013 statt.

Neuer Bestandteil der Projektförderung ab 2012 ist eine öffentlichwirksame Aktion im Rahmen des Vorhabens.

Die genauen Ausschreibungen mit allen Bewertungskriterien können den jeweiligen Förderhinweisen entnommen werden.

Die Anträge für Projekte sind per Postweg als Antrag mit Originalunterschrift(en) bei der JuCo Soziale Arbeit gGmbH Koordinierungsstelle LAP einzurechen und per E-Mail an lap@juco-coswig.de zu senden.

Der Begleitausschuss entscheidet zum nächsten Sitzungstermin im Abstimmungsverfahren über die vorliegenden Projektanträge. Die Termine für die Begleitausschusssitzungen sind im Bereich Der Begleitausschuss nachzulesen. Aus bearbeitungs­technischen Gründen müssen die Projektanträge spätestens zwei Wochen vor der nächsten Begleitausschusssitzung bei der lokalen Koordinierungsstelle vorliegen.

Die entsprechenden Antragsformulare und weitere Hinweise zur Antragstellung können im Downloadbereich abgerufen werden.

 
Downloadbereich
 

Zum Betrachten der Dokumente bzw. zum Ausdruck an Ihrem PC wird der kostenlose
ACROBAT READER benötigt, der über den angegebenen Link heruntergeladen werden kann.

Zielhierarchie

Antragsformular für Einzelprojekte (MS Word)

verkürztes Antragsformular und Förderhinweise für Kleinprojekte (MS Word)

Hinweise für Antragsteller von Einzelprojekten

Formblatt "Zahlenmäßiger Nachweis und Belegliste" (MS Excel)

Demokratieerklärung (Vordruck)

Hinweise zur Demokratieerklärung


Update 12/03/12
KO